Aufkleber

  • Etiketten und alte Aufkleber lassen sich gut mit einem Heißluftfön oder speziellen
    Aufkleber-Lösungsmitteln aus der Sprühdose beseitigen.
  • Kontaktspray (z.B. Ballistol, Nigrin) löst die Kleber auf und man kann sie leicht abziehen. 
  • Aufkleber mit Lampenöl bepinseln, einige Zeit abzuwarten. Das Öl löst den Kleber
    und die Aufkleber lassen sich dann entfernen.

Aluminiumfelgen

An den mit Bremsstaub, Kettenfett und Insekten verschmutzten Felgen scheitern oft auch die besten Motorradreiniger. Spezielle Felgenreiniger sind recht teuer.

  • Ein wirklich günstiges Wundermittel findet sich im Supermarktregal.
    Küchen- oder Badreiniger mit Fettlösekraft!
  • Ähnlich wirkungsvoll ist auch ein normaler Backofenreiniger aus der Sprühdose.
    Beide Mittel lässt man lange genug einwirken und kann sie dann mit Wasser abspülen.
    Vor der Anwendung sollte man aber an einer Stelle ausprobieren, ob es zu Verfärbungen kommt.
  • Wenn es sich nicht um fettigen Schmutz handelt, wirkt auch ganz normaler Kalk- oder
    Fliesenreiniger Wunder. Da der jedoch ätzend ist, sollte man beim Auftragen Gummihandschuhe tragen.
  • Ebenfalls sehr gut wirkt eine normale Autowachspolitur oder das bewährte WD 40.
    Beide sind auch die beste Pflege für Hochglanz-Felgen.

Alu-Druckgussteile wie neu ...

  • Kleine Druckgussteile aus Aluminium, z.B. Vergasergehäuse, lassen sich entweder mit Ultraschallgeräten(sehr teuer!) oder Hausmitteln reinigen. 
  • In jeder Apotheke gibt es Zitronensäure in Pulverform zu kaufen. In einem säurefesten Gefäß füllt man genügend warmes Wasser ein, so dass die Teile ganz bedeckt werden können. Pro Liter Flüssigkeit fügt man nun 2 - 3 Esslöffel Säurepulver hinzu und legt die vom groben Schmutz gereinigten Teile hinein. Die Einwirkdauer beträgt etwa 20 - 30 Minuten. Sie kann verkürzt werden, indem man die Teile mit einer alten Zahnbürste zusätzlich bearbeitet. Sind die Teile wieder sauber, spült man sie mit Seifenwasser ab und trocknet sie gründlich. Hilfreich ist auch handelsübliche Essigessenz, in die man die Teile über Nacht einlegt. 
  • Vergasergehäuse u.ä. kann man wunderbar mit Backpulver und heißem Wasser reinigen. Es ist darauf zu achten, dass die verschiedenen Metalle möglichst getrennt sind, sonst kann es zu Verfärbungen kommen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist ein so genannter Kraftreiniger (z.B. CillitBang Reinigungsschaum). Einfach mehrfach einsprühen, einwirken lassen und abwaschen. Wenn das nicht reicht, das Teil mit dem Schaumin einen handelsüblichen Ultraschallreiniger für Uhren und Schmuck (< 20 Euro) geben.  Natürlich muss man bei Vergasern alle Teile (z.B. Dichtungen, Düsen usw.) unbedingt entfernen.

Aluminiumteile polieren

Bei stark angelaufene Alu-Teilen versagt auch das beste Chromputzmittel.
Hier muss brutaler vorgegangen werde.

  • Gekrümmte Teile mit Schraubenlöchern lassen sich mit wasserfestem Schleifpapier aber nur sehr mühsam wieder auf Hochglanz bringen. Leichter geht es mit feiner oder mittlerer Stahlwolle, die mit Chrompolitur getränkt wurde.
  • Auch ein feuchter Lappen, auf den einfacher Vogelsand gestreut wurde, hat prima Poliereigenschaften.
  • Bevor man ans Polieren von Alu geht, hilft waschen mit 70-80 °C (z.B. mit einem Hochdruckreiniger). Dann hast Du mattes Alu und musst nur noch die groben Stellen mit feinem Schmirgel betun, ehe Du fein polieren kannst. Für die Handpolitur (aufwändig, lange aber schön) hat sich das alte DDR-Mittel "Elsterglanz" (www.ahrenshof.de) sehr bewährt, was wieder auf dem Markt ist. Die Tube kostet nur etwa EUR 2,50. Das Geheimnis ist dort eine feine Körnung à la Zahnpasta, aber mit für Zähne nicht so zuträglichem Ammoniumhydroxit.
    Vorteil: Schützt hinterher und man muss nicht waschen.
    Nachteil: für die maschinelle Politur eher nicht geeignet, da es schmiert.
  • Eines der besten Mittel zur Politur von Aluteilen mit mattem Glanz ist sind die
    Poliermittel EMR-fein und EMR-grob. Diese gibt es bei Ambassador-Chemie (Link)

Auspuffrohre und - töpfe

  • an denen die Reste von Stiefeln und Abdeckplanen festgebacken sind, werden mit einem Abbeizer für Lacke und Farben aus dem Baumarkt von allen Rückständen befreit.

Bremsen

mit Druckluft zu reinigen, ist super-out, denn der eventuell asbesthaltige Bremsstaub setzt sich überall hin und wird früher oder später eingeatmet. 

  • Besser eignet sich ein schäumender Glasreiniger.
    Damit werden die Teile satt eingesprüht, der Staub wird gebunden und man kann den Schmutz
    einfach mit einem Lappen wegwischen. Zur Not muss man mit einer Zahnbürste nachhelfen.
    Zum entgültigen Entfetten benötigt man nur ganz geringe Mengen des giftigen Bremsenreinigers.

Chromteile blitzeblank

  • Das Reinigen von Chromteilen kann man leicht und preiswert auch mit trockenem Mehl und einem Bauwolltuch bewerkstelligen. Na, und umweltfreundlich ist das Ganze auch noch.
  • Stark angerostete Chromteile lassen sich mit Stahlwolle behandeln, aber das kann böse Kratzer geben.
  • Eine wirkungsvolle Alternative ist eine Reinigungspaste für Keramikisolatoren an Transformatoren
    oder Hochspannungsmasten. Sie wird von der Firma Säkaphen GmbH, Bottroper Str. 275, 45964 Gladbeck
    hergestellt und wird mit jedem Gammel fertig.

Fliegenreste

  • lassen sich mit Natron (Soda) gut und preiswert entfernen.
    Einfach auf einen feuchten Schwamm geben und vorsichtig abwischen. 
  • Auch abgestandene Cola soll wirken. Teile einsprühen, Papiertuch darauf legen
    und kurz einwirken lassen. In jedem Fall nicht vergessen,
    gut mit einem weichen Schwamm nachzuspülen!

Gummiteile

  • werden in der Waschmaschine wieder sauber!
    Bei 40 - 60° und in eine Socke gesteckt, überstehen sie die Prozedur.
  • Die NBS Warenhandelsgesellschaft, Resselgasse 1, A-2201 Gerasdorf bei Wien
    (www.nbs-austria.at)
    stellt unter Art.Nr. 1668 einen Gummiwalzenreiniger her. Das Gummiteil darin nur über Nacht einlegen, nicht waschen und abtropfen lassen. Es steht hinterher einem neuen in punkto Elastizität in nichts nach.
  • Einen Versuch ist es auch wert, Gummi mit Hausmitteln wieder etwas elastischer und geschmeidiger zu machen:
    Man legt sie einfach längere Zeit in Weichspüler ein.
  • Weiße Gummiteile sind besonders schmutzanfällig und werden mit handelsüblicher Handwaschpaste wieder fast wie neu.
    Nach jeder Reinigung sollten man Gummi mit einem säurefreiem Mittel pflegen
    (Glycerin, Vaseline bzw. Hahn- und Dichtungsfett), damit sie geschmeidig bleiben.

Kleinteile blitzblank kochen

  • Teile, wie Beschläge oder Schalter lassen sich - sofern sie hitzebeständig sind in einem Bad aus Wasser und Fleckensalz wunderbar sauber kochen. Anschließend werden sie abgespült und entsprechend dem Material weiterbehandelt.
    Kleine Kunststoffteile werden in einem Kalt-Bad aus Gebissreiniger (z.B. Kukident) oder Geschirrspülmittel wieder picobello sauber (10 - 24 Stunden einwirken lassen).

Kupfer bekommt Glanz 

  • Man nehme Salz und vermische es mit Essig zu einer Paste. Damit die Kupferoberflächen kräftig
    abreiben und danach gut mit Wasser abspülen. Das Ergebnis überzeugt und kostet fast nichts.

Kunststoffteile, weich

nennt man Elastomere und sie sehen oft aus wie Gummi.

  • werden in der Waschmaschine wieder sauber! Bei 40 - 60° und in eine Socke gesteckt,
    überstehen sie die Prozedur.  Danach sollte man sie mit Pflegemitteln behandeln, damit sie geschmeidig bleiben.
  • Verhärtete Elastomere soll eine Leck-Stopp-Flüssigkeit wieder schön weich bekommen.
    Die wird normalerweise dem Ölkreislauf mit 10-20 % zugegeben, um Elastomerdichtungen Weichmacher zuzuführen,
    damit sie wieder besser dichten. Ein Beispiel ist das Produkt "BARDAHL Öl-Leck-Stop", das es auch in kleinen Gebinden
    gibt und in das man das Kunststoffteil einlegt. Der Vorgang dauert mehrere Tage und man sollte täglich prüfen,
    ob das gewünschte Ergebnis schon erreicht ist.
  • Einen Versuch ist es auch wert, Elastomere mit Hausmitteln wieder etwas elastischer und geschmeidiger zu machen:
    Man legt sie einfach längere Zeit in Weichspüler ein.

Kunststoffteile, hart

  • werden in der Waschmaschine wieder super-sauber! Bei 60° und in eine Socke gesteckt,
    überstehen sie die Prozedur. Vorher eventuell anhaftende Dichtmassen entfernen,
    damit nicht das Flusensieb verstopft.
  • Die Teile lassen sich auch in einem Bad aus Gebissreiniger reinigen.
    Meist reichen 2 Tabletten und die Einwirkzeit nach Gebrauchaanleitung.
    Nach der Reinigung gut abspülen und wischen. Sicherheitshalber sollte man an unsichtbarer Stelle
    vorher probieren, ob das Material den Reiniger verträgt.
  • Etwas exotisch ist der Tipp, Kunststoffteilen mit Schuhcreme oder Melkfett wieder zu frischen Glanz zu verhelfen.
    Nicht jedermanns Sache, aber einen Versuch wert.

Motorblock reinigen

  • Natürlich kennt jeder die Methode mit dem Kaltreiniger, aber habt Ihr es schon einmal mit Backofen-Spray versucht?
    Es ist preiswert, haftet gut und greift die meisten Lackierungen nicht an.
    Wenn gar nichts mehr hilft, kann es die letzte Rettung sein.

Ölflecke

  • auf Beton- oder Steinböden lassen sich mit Geschirrspülmittel entfernen.
    Einfach auf die Flecken geben, 15 Minuten einwirken lassen und mit heißem
    Wasser und einem Schrubber entfernen.
    Teure Fleckentferner aus dem KFZ-Handel kann man sich so oft sparen.
  • Noch wirkungsvoller ist Lithofin MN Zementschleier- und Rostentferner.

Reflektoren

  • Sind Reflektoren von Scheinwerfern angelaufen und nicht verrostet, kann man sie mit einem guten Gebissreiniger  retten: Baut sie aus, und legt sie etwa 2 - 4 Stunden in ein Wasserbad mit 0,5 - 1 Tablette des Reinigers. Ist eventuell nach einer weiteren Anwendung das Ergebnis zufrieden stellend, wird der Reflektor mit normalem Wasser 1 - 2 mal abgespült.
    Um später Kalkflecken zu vermeiden, empfiehlt sich eine zusätzliche Spülung mit destilliertem Wasser. Danach wird der Reflektor gut getrocknet. Das Ganze funktioniert auch, wenn der Reflektor und die Streuscheibe verklebt sind. Man sollte aber unbedingt vermeiden, die Reflektoren mit einem Tuch oder mit einem Papiertaschentuch abzuwischen, denn das könnte Kratzer geben.

Rohrreinigung

  • Beim Überholen von Stossdämpfern oder Vorderrad-Tauchrohren stößt man manchmal auf stark verharzte Ölreste.
    Diese lassen sich mit einer Gewehrreinigungskette, an die Stahlwolle oder benzingetränkte Gewehrreinigungsdochte
    befestigt werden, gut reinigen. Mehrfaches Durchziehen macht die Rohre innen wieder blitzblank.
  • Auch Auspuffrohre kann man innen reinigen. Ein altes Stahlseil wird an einem Ende aufspleißt und kräftig durch das
    Rohr hin- und hergeschoben. Ablagerungen im Auspuffrohr haben keine Chance und der Galvaniseur nimmt
    solch ein sauberes Rohr garantiert zum Verchromen an.

Schlösser oder Instrumente

  • Enge Stellen erreicht man beim Säubern mit den berühmten Zahnbürsten oder noch besser mit Pfeifenreinigern, die sich auch mit einer Reinigungsflüssigkeit tränken lassen. Die konischen Reiniger sind übrigens am wirkungsvollsten und man erhält sie für kleines Geld in jedem guten Tabakgeschäft.

Sitzbankbezüge

  • Kunstlederoberflächen werden Scheuerpulver (z.B. "ATA" oder andere Scheuermilch) und einer relativ weichen Handbürste geschrubbt. Kleine, kreisende Bewegungen mit wenig Druck wirken Wunder!

Verkleidungsscheiben

  • Für transparente Kunsstoffscheiben eignet sich "Pronto Clean & Dust", ein Möbelpflegespray von Johnson, das es im Super- oder Baumarkt gibt.  Vor der Anwendung muss man die Scheibe gründlich reinigen, danach mit dem "Wundermittel" die Scheibe einsprühen und mit einem sauberen Baumwolltuch verreiben.  Jetzt aber nicht erschrecken: Anfänglich ist es ein furchtbares milchiges Geschmiere, aber keine Sorge:
    Wenn man ohne großen Druck weiter reibt, löst sich alles nach kurzer Zeit auf. Eventuell muss man den Poliervorgang wiederholen. Die Scheibe ist, wenn Sie von beiden Seiten so gepflegt wurde, (fast) neuwertig. Kleine Kratzer sind verschwunden, keine Putzstreifen zu sehen und bei Sonnenlicht oder nachts gibt es keine Blendung. Künftig lassen sich übrigens auch Fliegen viel leichter entfernen und auch der Perleffekt bei Regen ist sehr gut.
  • Scheiben die matt sind, werden mit milden Poliermitteln wieder fast wie neu. Geeignet ist beispielsweise Zahnpasta und Polierwatte. Damit werden sogar leichte Kratzer entfernt.  Man sollte dabei keine kreisenden sondern nur lineare Bewegungen, d.h. von unten nach oben, machen.

Verzinkte Teile

  • werden mit Chromputzmitteln meist wieder auf Hochglanz gebracht, wenn sie nicht angerostet sind.