Seitenradschlepper Ben Nevis

Wohl jeder kennt aus Büchern und Filmen die bulligen Seitenradschlepper, die, heftig qualmend, über lange Zeiten den Betrieb in den großen Häfen dieser Welt aufrecht erhielten. Besonders in den englischen und schottischen Häfen wurden zahlreiche dieser Schiffe eingesetzt um den stetig wachsenden Schiffsverkehr des expandierenden Empires abzufertigen. Ausgerüstet mit kräftigen Dampfmaschinen waren sie es, die die stolzen Windjammern und die majestätischen Ozeanliner in die engen Häfen manövrierten. Nur einige wenige dieser fleißigen Helfer sind den Schweißbrennern entkommen und existieren noch heute als Ausflugsdampfer und Museumsschiffe. Die Bilder zeigen die "Reliant" sowie die "Eccles" auf dem River Clyde. Sie gehören zum selben Schiffstyp wie die "Ben Nevis" (darunter)


Schon früher gab es ein Modell eines Seitenradschleppers mit dem Namen "Strongbow" im Maßstab 1:50. Das Grundmodell für die "Ben Nevis" ist durch die Fa. Graupner nach englischen Unterlagen mit dem Namen "Glasgow" entwickelt worden.

Technische Daten

                                                             Modell:
                                                             Länge ca. 1010 mm
                                                             Breite ca. 388 mm
                                                             Höhe ca. 424 mm
                                                             Tiefgang ca. 65 mm
Original:
Länge ca. 39 m
Breite ca. 15 m
Höhe ca. 17 m
Tiefgang ca.3 m






Bilder

Hier findet Ihr Bilder aus der Bauphase und des fertigen Modell´s
Der Rumpf mit eingebautem Technikgerüst und eingeschobener Achse für die Schaufelräder.

Ankerklüsen von Steba und die Ankerwinde aus dem Beschlagsatz

Rechts vom Motor ist Platz für einen Akku, links davon sind das Schaltservo für Licht und Raucherzeuger sowie der Fahrtenregler zu sehen. Auf die Achse werden später die Schaufelräder gesteckt.

Das Deck ist aufgesetzt und Verklebt. Als "Spritzschutz" und Halterung für das Deckhaus ist ein Rahmen in die Öffnung des "Maschienenraums" geklebt.

Durch die Löcher im Deck und die Ankerklüsen werden später die Ankerketten verlaufen. Damit durch die Ankerklüsen kein Wasser eindringen kann sind sie durch ein Stück Rohr mit den Deckdurchführungen verbunden. (Ziehmlich hackelige Angelegenheit). Der nächste Arbeitsgang sind die Relingstützen (40 Stück) die alle von Hand gefertigt und an das Deck angepasst werden.

Der Einbau der Schanzkleidstützen dauert, da jede einzelne aus Kunststoff angefertigt und lackiert wird. Später werden die Stützen dann noch einmal mit einem kleinen Pinsel nachlackiert.

Im nächsten Arbeitsgang habe ich den Namenszug und die Radkastendecks angebracht.
Die Radkästen sind nur angepasst. Sie werden später an die Radkastendecks geschraubt. Die Radkästendecks werden mit einer Neigung von 3° nach unten angebracht.

Gleichzeitig fertige ich das Deckhaus und das Beiboot an. Ich habe bei der Lackierung des Schornsteins zuerst das obere Teil und die beiden Ringe schwarz lackiert und nur den ersten Ring aufgesetzt und verklebt. Nach dem trocknen folgte dann der grüne Bereich und der zweite Ring.Nach erneutem Trocknen habe ich dann den Rest des Schornsteins lackiert.

Ich habe mich entschlossen auf den "Maschienenraum" noch einen Deckel zu setzen um darauf die Elektrik für den Dampferzeuger, Licht und Sound unterzubringen.

Und soweit bin ich nun wenn ich alle vorbereiteten Teile auflege.....

Das Deckhaus und die Radkästen nehmen immer mehr Gestallt an.
Bald werde ich mich um die Beleuchtung kümmern müssen.

Nach eingem gefummel sind nun alle Teile fertig. Die Beleuchtung und der Raucherzeuger sind angebracht und verkabelt. Ich habe die Schaltung per Servo auf einen Kanal gelegt, sodas ich Rauch und Licht gleichzeitig an und ausschalten kann. Das fahren mit dem Modell macht viel freude, da es auf dem Wasser einfach klasse aussieht.